Neues aus dem Rechenzentrum


Die Ideen unserer Kunden als Webanwendungen laufen zu sehen ist unser täglicher Antrieb. Damit dies dauerhaft gewährleistet ist sind wir permanent dabei die Hosting-Umgebung zu erweitern und zu optimieren. Diesbezüglich hat sich in den vergangenen Monaten einiges bei WorNet getan:

Umzug des 2. Standorts zu M-Net

Manche Applikationen benötigen ein besonderes maß an Ausfallsicherheit. Dafür bieten wir zwei Standorte, an denen wir Ihre Webapplikationen betreiben.

Das Rechenzentrum 2 musste im Frühjahr umziehen, um Raum für Neues zu schaffen. Wir haben uns mehrere Rechenzentren in und um München angesehen und haben uns für das M-Net Rechenzentrum in der Weimarer Straße entschieden, weil es in Bezug auf Zugangskonzept, Anbindung und Ausstattung den Ansprüchen unserer Kunden am besten gerecht wird. Außerdem ist es ISO 27001:2013 zertifiziert.

Wenn man einen neuen Standort bezieht, ist die Gelegenheit günstig „in einem Aufwasch“ gleich ein paar Dinge zu modernisieren. So wurde die VMware vSphere-Umgebung auf die Version 6.0 aktualisiert und zusätzliche Kapazität geschaffen.

Erweiterung der Netz-Anbindung

Die Internetanbindung zu M-Net wurde auf 1 GBit erweitert und auch eine 1 GBit-Leitung ins Rechenzentrum 1 in der Pettenkoferstraße gelegt. Dadurch profitieren beide Standorte von der erweiterten Netzanbindung und schaffen Kapazität für standortübergreifenden Datenaustausch.

neue Speichertechnologie: vSAN

Bislang speicherten unsere virtuellen Maschinen ihre Daten auf iSCSI- oder Fibrechannel-Storage-Systemen. Mit VMware vSAN steht nun eine neue Speichertechnologie zur Verfügung, bei der die Daten der virtuellen Maschinen auf verschiedene Virtualisierungs-Server verteilt wird. Dedizierte Speichersysteme werden nicht mehr benötigt. Das bringt einige Vorteile:

  • bessere Verfügbarkeit: alle Daten werden auf mehrere Server gespiegelt. Der Ausfall eines Servers beeinträchtigt nicht den Zugriff auf die Daten.
  • mehr Performance: jeder Festplattengruppe ist eine schnelle SSD zur Seite gestellt. Die SSD puffert Lese- und Schreibvorgänge und beschleunigt diese erheblich. Aufgrund der hohen Anforderungen an Robustheit und Schreibfestigkeit kommen hier High-End-SSDs zum Einsatz.
  • Skalierbarkeit: In dem Maß wie mehr Plattenkapazität benötigt wird, steigt auch der Bedarf an Virtualisierung-Ressourcen. Indem CPU, RAM und Plattenkapazität als Einheit bereitgestellt werden wächst die Speicherkapazität automatisch immer mit.
  • Die SSD dienen auch als Lese-Cache. Der SSD-Anteil an der Nettokapazität beträgt bei uns immerhin 30%. Damit kommen fast alle Lese-Zugriffe sofort aus dem SSD-Cache.
  • Rasanter Schreibzugriff: Webanwendungen verursachen im Wesentlichen Schreibzugriffe für Datenbank-Änderungen und Logfiles. Da hilft es gewaltig, wenn jeder Schreibzugriff aus Sicht der virtuellen Maschine dann abgeschlossen ist, wenn die Daten auf zwei SSDs gespeichert wurden. Das Kopieren der Daten auf magnetische Platten geschieht unmerklich im Hintergrund.

die vSAN-Technologie haben wir im Cluster 2 in der Weimarerstraße erstmals eingeführt. Aufgrund der durchwegs positiven Erfahrungen rüsten wir gerade den Cluster 3 damit aus und ziehen ihn auch ins M-Net-Rechenzentrum.

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