ITK-Forum Mittelstand am 19. Oktober


Veranstaltungs-Tipp:

„IT—Nur Kostentreiber oder unverzichtbarer Wertschöpfungsfaktor?“ ist das Thema des ersten ITK-Forums in München. Hierzu werden namhafte und interessante Referenten berichten:

  • Vom Nutzen der Netze— Seitenblicke aus der Wissenschaft, Dr. Schenk, LMU
  • Individuelle IT-Lösungen oder Standardprodukte, Hr. Zeutschler, Henkel AG & Co. KGaA / FI—BI Architecture
  • Der Einfluss von Social Media auf Arbeitskultur und Wertschöpfung, Hr. Rosenthal, Future Office Evangelist, Fa. Tieto

Die Veranstaltung richtet sich an IT-Leiter und Geschäftsführer und dient insbesondere dem Austausch und der Zusammenarbeit im Mittelstand.

Weitere Infos und kostenfreie Anmeldung unter: www.itk-forum.net

Emotionale Kundenbindung


Es ist zugegebenermaßen kein IT-Thema, aber auch als IT-Firma muss man eine Marke schaffen, wenn man sich vom Rest abheben will.

Zugegeben, der Anlass eine Whisky-Destillerie zu besuchen war kein dienstlicher 🙂 Aber was mich beim Besuch der Firma Slyrs am Schliersee neben dem Produkt am meisten beeindruckt hat, war die klare Strategie eine besondere Marke aufzubauen.

Der Besuch beginnt mit einem Video, das die Geschichte der Besiedelung der Schlierseeregion erzählt. Dann wird diese Geschichte mit dem Pioniergeist des Brennmeisters, der mit dem Brennen von Single-Malt-Whisky in Oberbayern Neuland betritt, verbunden.

In der Besichtigungs-Tour erfährt man anhand einiger Schautafeln, die neben den Maschinen und Apparaturen angebracht sind, die das Produkt entsteht. Und dann betritt man die Halle in der die 3- und 12-Jährigen Delikatessen ihren Reifungsprozess durchlaufen. Die Halle ist groß, angenehm kühl und wie ein Stillleben thronen die Eichenfässer auf einem Kiesbett. Man geht vorbei an den Fässern, hinauf zum Verköstigungsraum und ist Überwältigt!

Wovon verrate ich nicht, das müsst ihr schon selbst rausfinden 🙂

Bei mir hat sie jedenfalls gewirkt, die emotionale Kundenbindung. Und ich habe mir auch schon das Jahr 2015 vorgemerkt. Dann werden die ersten 12-jährigen Whisky fertig …

Und was lernen wir daraus? Man kann Kunden mit Argumenten überzeugen, aber begeistern kann man sie nur in dem man sie emotional berührt. Zum Beispiel mit einer Geschichte, die erklärt warum man tut was man tut. Und warum man es liebt was man tut.

Datenspeicher der besonderen Art


Hallo,

Platz um seine Daten zu lagern kann man eigentlich nie genug haben. Kein Wunder, dass im Privatbereich die kleinen USB- und Netzwerkfestplatten einen wahren Siegeszug antreten.

Und im Büro? Wenn das Netzlaufwerk voll ist und der Admin drängt aufzuräumen? Was liegt da näher als eine Netzwerkfestplatte in die Abteilung zu stellen? Gleich unter den Schreibtisch, ist ja so einfach und praktisch. Und so billig! Meist sind diese Geräte so günstig, dass sie weder als Investition erfasst oder vom Chef genehmigt werden müssen.

Und so schlummern sie, und werden genutzt. Anfangs natürlich nur für temporäre Daten, die nicht gesichert werden müssen. Versteht sich von selbst! Und natürlich für die Dokumente an denen man gerade arbeitet, aber die werden selbstverständlich jeden Abend auf den Server kopiert. Eh klar!

Der Chef oder der IT-Verantwortliche wird sich dessen meist erst klar wenn das unvermeidliche passiert: Wichtige Daten sind weg!

Gehen sie doch mal durch ihr Unternehmen und schauen sie was – gerade bei den technisch versierten Mitarbeitern – unter dem Tisch an Elektronik steht. Und statt eines Verbots bieten Sie dem Mitarbeiter an: „Unsere IT hat da einen Server für genau diese Zwecke! Da bekommen Sie ein Laufwerk exklusiv für Ihre Abteilung. Und wir können ein Auge darauf haben, dass nichts verloren geht.“

Was glauben Sie was der Mitarbeiter sagt?

Wie das preiswert geht? Mit Linux! Aber das dachten Sie sich sicher schon 😉

Helfen Sie den verwaisten Pinguinen


Kürzlich sprach ich mit einem neuen Kunden über seine Server. Er hat ein paar Windows Server die er professionell betreuen lässt und einen Linux-Server auf dem eine MySQL-Datenbank läuft.Das Linux-Maskottchen wurde von Larry Ewing, Simon Budig und Anja Gerwinski  mit der freien Software GIMP erstellt.

CHE: Ist der Linux-Server mit der MySQL-Datenbank für Ihr Unternehmen wichtig?

Kunde: Das ist schwer untertrieben. Ohne die Datenbank wissen wir nicht was wir produzieren müsen.

CHE: Und wer kümmert sich um die Maschine?

Kunde: Kümmern tut sich keiner. Wenn es brennt rufen wir den Programmierer, der unsere Anwendung betreut. Cry

Solche „verwaisten Pinguine“ treffe ich immer öfter in Unternehmen an. Doch die IT-Dienstleister, die das Windows-Netz betreuen haben meist keine Erfahrung mit Linux und klammern diese Maschinen in ihren Wartungsverträgen gerne aus.

Linux-Server entstehen oft als Bastel-Projekt eines einzelnen engagierten Mitarbeiters. Eine ausrangierte Hardware und etwas freie Software, schon hat man ein Linux-System im Einsatz, oftmals ohne dass der Geschäftsführer davon weiß. Es mussten ja keine Lizenzen gekauft, keine Hardware angeschafft werden. Und sind sie erst einmal da, will man sie aufgrund ihrer Vielseitigkeit, Robustheit und der vielen freien Software nicht mehr missen.

Haben auch Sie Linux-Systeme im Einsatz?

Dann haben Sie ein Herz und lassen Sie den Pinguin  im Serverschrank nicht alleine. —- Wir lieben Pinguine!

Vernetzte Grüße,

Christian Eich

WorNet AG
Vorstand

DNS-Bug


Kundeninformation, August 2008
Protokollschwäche im Domain Name Service

Durch einen Fehler in einem der grundlegenden Internetprotokolle (Domain Name Service, DNS) ist es Angreifern möglich, Zugriffe auf Webseiten auf fremde Server umzuleiten.

Die WorNet-DNS-Server sind schnellstmöglich aktualisiert worden. Ebenso natürlich die von uns betreuten Firewalls.

Um festzustellen ob die von Ihnen verwendeten DNS-Server sicher sind, besuchen Sie bitte eine Test-Seite, z.B.:

https://www.dns-oarc.net/oarc/services/dnsentropy

Der Domain Name Service ist eine verteilte Datenbank für Rechnernamen und IP-Adressen. Da kein Rechner im Internet alle Information über Namen und IP-Adressen kennt müssen sich die Nameserver diese Informationen zusammensuchen und sich auf die Antwort des für eine Domain oder einen Adressbereich zuständigen Nameservers verlassen.

Leider ist es durch eine Schwäche bei der Definition des DNS-Protokolls für Angreifer leicht, so viele gefälschte Antworten an einen Nameserver zu schicken, dass eine davon vom Nameserver akzeptiert wird. Damit lassen sich z.B. Zugriffe auf Webseiten umleiten.

Bei Fragen rund um IT-Sicherheit und Entwicklung sicherheitsrelevanter Software stehen wir
Ihnen gerne zur Verfügung.