Datenspeicher der besonderen Art


Hallo,

Platz um seine Daten zu lagern kann man eigentlich nie genug haben. Kein Wunder, dass im Privatbereich die kleinen USB- und Netzwerkfestplatten einen wahren Siegeszug antreten.

Und im Büro? Wenn das Netzlaufwerk voll ist und der Admin drängt aufzuräumen? Was liegt da näher als eine Netzwerkfestplatte in die Abteilung zu stellen? Gleich unter den Schreibtisch, ist ja so einfach und praktisch. Und so billig! Meist sind diese Geräte so günstig, dass sie weder als Investition erfasst oder vom Chef genehmigt werden müssen.

Und so schlummern sie, und werden genutzt. Anfangs natürlich nur für temporäre Daten, die nicht gesichert werden müssen. Versteht sich von selbst! Und natürlich für die Dokumente an denen man gerade arbeitet, aber die werden selbstverständlich jeden Abend auf den Server kopiert. Eh klar!

Der Chef oder der IT-Verantwortliche wird sich dessen meist erst klar wenn das unvermeidliche passiert: Wichtige Daten sind weg!

Gehen sie doch mal durch ihr Unternehmen und schauen sie was – gerade bei den technisch versierten Mitarbeitern – unter dem Tisch an Elektronik steht. Und statt eines Verbots bieten Sie dem Mitarbeiter an: „Unsere IT hat da einen Server für genau diese Zwecke! Da bekommen Sie ein Laufwerk exklusiv für Ihre Abteilung. Und wir können ein Auge darauf haben, dass nichts verloren geht.“

Was glauben Sie was der Mitarbeiter sagt?

Wie das preiswert geht? Mit Linux! Aber das dachten Sie sich sicher schon 😉

Helfen Sie den verwaisten Pinguinen


Kürzlich sprach ich mit einem neuen Kunden über seine Server. Er hat ein paar Windows Server die er professionell betreuen lässt und einen Linux-Server auf dem eine MySQL-Datenbank läuft.Das Linux-Maskottchen wurde von Larry Ewing, Simon Budig und Anja Gerwinski  mit der freien Software GIMP erstellt.

CHE: Ist der Linux-Server mit der MySQL-Datenbank für Ihr Unternehmen wichtig?

Kunde: Das ist schwer untertrieben. Ohne die Datenbank wissen wir nicht was wir produzieren müsen.

CHE: Und wer kümmert sich um die Maschine?

Kunde: Kümmern tut sich keiner. Wenn es brennt rufen wir den Programmierer, der unsere Anwendung betreut. Cry

Solche „verwaisten Pinguine“ treffe ich immer öfter in Unternehmen an. Doch die IT-Dienstleister, die das Windows-Netz betreuen haben meist keine Erfahrung mit Linux und klammern diese Maschinen in ihren Wartungsverträgen gerne aus.

Linux-Server entstehen oft als Bastel-Projekt eines einzelnen engagierten Mitarbeiters. Eine ausrangierte Hardware und etwas freie Software, schon hat man ein Linux-System im Einsatz, oftmals ohne dass der Geschäftsführer davon weiß. Es mussten ja keine Lizenzen gekauft, keine Hardware angeschafft werden. Und sind sie erst einmal da, will man sie aufgrund ihrer Vielseitigkeit, Robustheit und der vielen freien Software nicht mehr missen.

Haben auch Sie Linux-Systeme im Einsatz?

Dann haben Sie ein Herz und lassen Sie den Pinguin  im Serverschrank nicht alleine. —- Wir lieben Pinguine!

Vernetzte Grüße,

Christian Eich

WorNet AG
Vorstand